Systemische Aufstellungen

Integrale Selbstverbindung

auf der Grundlage von Dr. Langlotz


 

Endlich ich SELBST

Systemische Selbstverbindung - der Weg der inneren Verbundenheit
Sie finden zürück zur Klarheit, Lebensfreude und Kraft

Systemische Selbstverbindung ist ein prozessorientierte Therapieform. Systemische Aufstellungen, ergänzt um Elemente der Gestalttherapie und Ritualarbeit, unterstützen die Bewusstwerdung innerer Beziehungs- und Symbiosemuster, die das Verhalten eines Menschen bestimmen.
Systemische Selbstverbindung fördert die persönliche Entwicklung und eröffnet neue Perspektiven der Selbstbestimmung und eigenen Lebensgestaltung.

Symbiotische Verschmelzungen mit lebenden oder verstorbenen Menschen, Orten, Häusern und Tieren verhindern oft die freie Verfügung über den eigenen, inneren Raum. Fehlende Abgrenzung und die unbewusste Identifizierung mit Anderen bewirken, dass wir uns mehr für deren Belange zuständig zu fühlen als für uns selbst. Fehlt die klare Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremdem, kann ein fremdbestimmtes Leben die Folge sein. Die Sehnsucht nach der eigenen Vollständigkeit und Ganzheit bleibt unerfüllt.

Die Lösung besteht im Sichtbarmachen von symbiotischen Verschmelzungen. Aus dem Erkennen falscher Identifizierungen erwächst die gesunde Abgrenzung. Der innere Raum kann in Besitz genommen werden. Damit endet die Selbstentfremdung, es entsteht Platz für das Eigene. Selbstliebe und Selbstwürde können sich entwickeln. Eine starke innere Präsenz bietet Orientierung, gibt Halt, gewährt Raum für Neuausrichtung und Veränderung. Wir sind dann zuhause, verbunden mit unserer eigenen Kraft. Das ist der Weg der „Systemischen Selbstverbindung“.

Die Methode unterstützt, wenn Sie

  • das Gefühl innerer Leere haben
  • erschöpft und kraftlos sind
  • ihren eigenen Lebensweg nicht finden
  • das Gefühl haben Orientierungslos zu sein
  • Probleme mit anderen Menschen haben
  • Konflikte mit Arbeitskollegen
  • Trauma, Gewalt und Missbrauch erfahren haben
  • einen einen lieben Menschen oder ein Tier verloren haben
  • mehr für andere da sind als für sich selbst
  • schlecht Nein sagen können
  • Abgang, Fehlgeburt oder Abtreibung erlebt haben
 

 

Wer gehört zum System?
Zum System gehören Eltern und deren Geschwister, eigene Geschwister und Halbgeschwister, frühere Partner oder Geliebte, früh oder vorgeburtlich verstorbene bzw. abgetriebene Kinder, schwere Schicksale, Ausge-schlossene, Ahnen und Ahnenreihe.

Der Verlust eines Zwillings (ein erstaunliches Ergebnis brachte die Zwillingsforschung in den letzten Jahren – es wird vermutet, dass etwa 20 % der Schwangerschaften als Zwillingsschwangerschaften angelegt sind und nur etwa 2- 3 % davon finden tatsächlich ins Leben. Der Verlust des Ungeborenen hat erhebliche Auswirkungen für alle).

Krankheit
Ist die Abwesenheit von Gesundheit.
Körper, Geist und Seele bilden das ganzheitliche Bewusstsein eines Menschen. Gerät dieses ganzheitliche, SELBSTregulierende System durcheinander, fällt der Mensch aus seiner inneren Ordnung.
Das Geistige manifestiert sich ins Körperliche.

Gebundene Kraft und Liebe der Seele
Seelenzentrierung
Die Seele eines Kindes entwickelt bereits sehr früh im Mutterleib eine Suchbewegung hin zu Verstorbenen und Ausgegrenzten. Sie Seele reist dahin, wo die Liebe der Eltern, Verstorbenen und Vorfahren gebunden ist. Die Seelenzentrierung und das Kindsein sind dadurch gestört. Die Sehnsuchtserhaltung behindert die Entfaltung der eigenen Kraft und Liebe des Kindes. Durch die Überflutung mit Fremdem kann das Kind sich selbst nicht mehr spüren und wendet sich später vom Leben ab.
Im Leben zeigt sich dieser Schmerz durch psychische Störungen wie Essstörungen, Suchterkrankungen, Depressionen bis hin zum Suizid, Orientierungslosigkeit, häufigen Partner- und Arbeitsplatzwechsel.

SELBST
Das SELBST eines jeden Menschen ist einmalig und unverlierbar, es umfasst alle Prozesse der Verbundenheit zu uns selbst. Durch das SELBST fühlen wir uns ganz und vollständig, haben Kontakt zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Es ist unsere zentrale Verankerung in einem größeren Ganzen, das sich durch unsere Persönlichkeit manifestiert.

Grenze
Gesunde Abgrenzung schafft Raum für das Eigene, die seelische Grundstruktur. Die Unterscheidung von Eigenem und Fremdem ist essentiell für Wahrnehmung, Orientierung und Stabilität. Frühe Grenzverluste durch Gewalt und Traumatisierung können ein inneres Abgrenzungsverbot begründen, das den Menschen wehrlos macht gegen Überflutung.

Der eigene Raum
Der eigene Raum sollte geschützt sein. Ist der Schutz jedoch unzureichend, dann kann es zur Besetzung durch Fremde kommen oder zum Verlassen und Aufsuchen anderer seelischer Räume. Menschen mit Abgrenzungsdefiziten haben häufig das Gefühl …

• nicht ganz bei sich SELBST zu sein
• den Boden nicht zu spüren
• kraftlos und orientierungslos zu sein
• nicht zu wissen, was sie wirklich wollen
• das eigene Leben nicht zu leben (Co-Abhängigkeiten)
• fremdbestimmt zu sein
• den Sinn ihres Daseins nicht zu kennen
• neben sich zu stehen

 Ablauf einer Sitzung

  • In einem gemeinsamen Gespräch und Anamnese besprechen wir Ihr Anliegen und welches Thema geklärt werden soll.
  • Sie wählen Stellvertreter für Ihre Selbstanteile (Stühle für Einzelsitzungen, Personen für eine Seminargruppe) und positionieren sie im Raum.
  • In einem achtsamen Prozess erkennen Sie symbiotische Verstrickungen und Identifikationen, lösen sich von Fremdem, geben Übernommenes zurück und nehmen Ihren Raum in Besitz.
  • In einem weiteren Schritt geschieht die Verbindung mit Ihrem SELBST. Ganzheit und Vollständigkeit werden in Ihnen spürbar und geben Kraft für Orientierung und Halt.
  • Der Abschluss einer rituellen Handlung unterstützt Sie in Ihrem Prozess und öffnet den Zugang für die Neuausrichtung.
  • Die Wirkung: Endlich Sie SELBST zu sein!

Haben Sie Mut, sich SELBST neu zu entdecken